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Karneval von A-Z

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1992 zu Zeiten des Golfkrieges als Anti-Karnevalszug ins Leben gerufen, ist der Geisterzug seitdem Treffpunkt von großen und kleinen Geistern, Teufeln, Monstern und anderen Gruselgestalten, die zu Paukenschlägen, Trillerpfeifen und Samba-Rhythmen durch einen dunklen Stadtteil ziehen. Im Geisterzug darf jeder mitgehen, auch wenn nicht politische Demonstration, sondern einfach Spaß an der Freud sein Motiv ist. Spontanität ist gewollt, denn der Geisterzug ist wohl der einzige Zug, in dem Mitgehende ausdrücklich erwünscht, Zuschauer nur geduldet werden. Auch gibt es hier weder Strüßjer noch Kamelle, höchstens mal ein Bützje. Autos sind verboten und Musik wird ausschließlich von Zugteilnehmern gemacht.

Aus Sicherheitsgründen ist in der Altstadt, auf den Ringen und in der Umgebung der Zülpicher Straße an den Karnevalstagen das Verkaufen und Mitbringen von Glas und Glasflaschen untersagt. Wer sich dem widersetzt, muss zahlen: 60,- Euro Bußgeld, für Gastronomen und Büdchenbesitzer wird die Summe sogar vierstellig.

Vor dem Genuss von Alkohol sollte eine gute Grundlage geschaffen werden, das macht die Feierei bekömmlicher. Darum ist es sinnvoll, zuvor reichhaltig zu speisen, die rustikale Kölsche Brauhausküche tut hier gute Dienste.  In so gut wie allen Sälen werden im Foyer herzhafte Snacks angeboten, ein Käsebrötchen, Mettwürstchen oder eine Kartoffelsuppe ist auch bei später Stunde hilfreich. Zudem ist es ratsam, bei einer Sorte Alkohol zu bleiben und in jeder Stunde ein oder zwei Gläser Wasser zu trinken.  Oft hilft es, zwischendurch noch Fettreiches wie Nüsse, Käsehappen, Salzstangen, Chips oder Ähnliches zu knabbern. Übrigens: Singen, Tanzen und Spaß haben kann man auch ganz ohne Alkohol.